Präsenzmelder für flachen Deckeneinbau
Präsenzmelder für flachen Deckeneinbau: dezent in der Decke integriert
Präsenzmelder für den Deckeneinbau werden in die Decke eingesetzt, häufig in abgehängte Decken. Flache Bauformen tragen nur wenige Millimeter auf oder schließen nahezu bündig ab.
Funktionsweise und Eigenschaften
- Deckeneinbau: Befestigung meist über Federbügel in einem Einbauloch; Plattenstärke und Lochmaß sind herstellerspezifisch.
- Flache Bauform: geringe Aufbauhöhe, teils mit überstreichbarem Designring oder wechselbaren Abdeckungen.
- Erfassung: PIR-Sensoren reagieren auf Wärmebewegungen, Hochfrequenzsensoren auch auf feine Bewegungen. Meist wird 360° erfasst; die Reichweite hängt von der Montagehöhe ab.
- Lichtmessung: Das Licht schaltet abhängig von Anwesenheit und Helligkeit, teils mit Konstantlichtregelung.
Nutzen im Alltag
Das Licht wird bedarfsabhängig geschaltet, während der Melder optisch zurückhaltend bleibt. Varianten mit Temperatursensor liefern zusätzlich Werte für die Heizungs- und Klimasteuerung.
Typische Einsatzbereiche
Büros, Besprechungsräume, Flure, Schulen, Hotels, Wohnräume sowie Lager- und Hallenflächen.
Kaufberatung
- Anschluss wählen: Relais (230 V), DALI/DALI-2 oder KNX
- Erfassungsbereich und Montagehöhe mit der Raumgröße abgleichen
- Einbaumaße und Deckenstärke prüfen
- Schutzart beachten, z. B. IP44 für Feuchträume
- Für große Flächen auf Master-Slave-Erweiterung achten