Präsenzmelder Infrarot
Präsenzmelder mit Infrarot für automatische Lichtsteuerung
Präsenzmelder mit Infrarot erfassen Anwesenheit über passive Infrarot-Sensorik (PIR) und werden häufig für die automatische Lichtschaltung in Innenräumen eingesetzt. Im Sortiment finden sich je nach Modell Decken- und Wandlösungen, meist mit 360°-Erfassung oder, bei Wandgeräten, mit großem frontalen Erfassungswinkel.
So arbeiten Infrarot-Präsenzmelder
Die Sensoren reagieren auf Wärmestrahlung und Bewegungen im Erfassungsbereich. Viele Modelle kombinieren die Anwesenheitserkennung mit einer Helligkeitsmessung, sodass Licht nur bei unzureichender Umgebungshelligkeit geschaltet oder geregelt wird.
Je nach Ausführung unterscheiden sich Erfassungswinkel, Reichweite, Montageart und Steuerung. Verfügbar sind unter anderem Unterputz- und Aufputzvarianten, Master-/Slave-Lösungen sowie Modelle für DALI- oder klassische Schaltanwendungen.
Ihr Nutzen im Alltag
Ein Infrarot-Präsenzmelder erhöht den Komfort, weil Beleuchtung automatisch reagiert. Gleichzeitig wird Licht gezielter genutzt, etwa in Räumen mit wechselnder Belegung. Für viele Anwendungen lassen sich Nachlaufzeit, Ansprechhelligkeit oder Empfindlichkeit modellabhängig anpassen.
Typische Einsatzbereiche
Geeignet sind solche Melder unter anderem für Büros, Besprechungsräume, Flure, Treppenhäuser, Sanitärbereiche, Eingangsbereiche sowie weitere kleine bis große Innenzonen. Bestimmte Ausführungen sind auch für lange Gänge oder größere Flächen konzipiert.
Kaufberatung
- Auf Montageart achten: Decke, Wand, Unterputz oder Aufputz.
- Erfassungsbereich passend zur Raumgröße wählen.
- Bei größeren Anlagen Master/Slave oder DALI berücksichtigen.
- Schutzart, Schaltleistung und gewünschte Einstellmöglichkeiten vergleichen.