Bewegungsmelder mit Master/Slave-Funktion
Master/Slave-Funktion bei Bewegungsmelder
Die Master/Slave-Funktion erweitert den Erfassungsbereich mehrerer Bewegungsmelder zu einer abgestimmten Lichtsteuerung. Sie ist besonders relevant für Unterputz-, Wand- und Deckenmelder in Fluren, Treppenhäusern, Büros, Kellern oder Eingangsbereichen.
Funktionsweise
Ein Sensor arbeitet als Master und übernimmt die Lastschaltung, Helligkeitsauswertung sowie Nachlaufzeit. Weitere Melder erfassen zusätzlich Bewegungen und melden diese als Slave an das führende Gerät. So entsteht eine gemeinsame Steuerung über mehrere Erfassungszonen hinweg.
Das Feature eignet sich für PIR-Sensorik mit unterschiedlichen Erfassungswinkeln, Reichweiten und Montagearten. Gerade bei langen Gängen oder verwinkelten Bereichen wird die Bewegungserkennung deutlich zuverlässiger.
Vorteile für den Nutzer
- Größerer Erfassungsbereich ohne Insellösungen
- Bedarfsgerechtes Schalten von LED-, Halogen- oder anderen Leuchten
- Mehr Komfort durch durchgehendes Licht beim Begehen größerer Flächen
- Weniger Energieverbrauch durch zentrale, abgestimmte Steuerung
- Saubere Lösung für professionelle Elektroinstallation
Typische Einsatzbereiche
Besonders sinnvoll ist die Master/Slave-Funktion in langen Fluren, Treppenhäusern, Mehrraumzonen, Büroachsen, Durchgängen und Eingangsbereichen. Auch in Wohnhäusern mit mehreren Laufwegen verbessert sie Sicherheit und Bedienkomfort.
Kaufberatung / Relevanz
Achten Sie bei Bewegungsmeldern auf kompatible Schaltung, passende Reichweite, Montageart, Lux-Einstellung und Nachlaufzeit. Die Master/Slave-Funktion lohnt sich vor allem für private Bauherren, Sanierer, Elektroinstallateure und Objektbereiche, in denen mehrere Sensoren ein Lichtband oder große Zonen zuverlässig steuern sollen.