Bewegungsmelder 2 Draht
Bewegungsmelder mit 2-Draht-Technik
Bewegungsmelder in 2-Draht-Ausführung sind für Installationen gedacht, bei denen kein Neutralleiter am Schalter vorhanden ist. Im Sortiment finden sich vor allem Unterputz-Modelle mit PIR-Sensor, meist für die automatische Lichtschaltung in Innenbereichen.
So funktionieren Bewegungsmelder und 2-Draht-Anschluss
Der Bewegungsmelder erfasst Bewegungen per Passiv-Infrarot und schaltet angeschlossene Leuchten automatisch. Typische Erfassungswinkel liegen bei 170° bis 180°, je nach Modell auch mit unterschiedlichen Reichweiten.
Die Eigenschaft 2-Draht beschreibt die Anschlussart: Diese Modelle lassen sich je nach Ausführung als Ersatz für vorhandene Schalter in bestehende Installationen integrieren. Einzelne Geräte sind zudem auch für 2-/3-Draht-Systeme geeignet.
Ihr Nutzen im Alltag
Sie erhalten Licht genau dann, wenn jemand den Bereich betritt. Das ist praktisch in Durchgangszonen und erleichtert die Nachrüstung besonders dort, wo keine zusätzliche Ader vorhanden ist.
Je nach Modell lassen sich Helligkeitsschwelle, Nachlaufzeit oder Empfindlichkeit einstellen. Dadurch kann die Schaltung besser an Nutzungsgewohnheiten und die Umgebungshelligkeit angepasst werden.
Typische Einsatzbereiche
2-Draht-Bewegungsmelder werden häufig in Fluren, Treppenhäusern, Eingangsbereichen, Kellern, Dielen, Garagen oder Nebenräumen eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt meist auf der Wand- oder Unterputzmontage.
Kaufberatung
- Auf 2-Draht-Kompatibilität achten, wenn kein Neutralleiter vorhanden ist.
- Erfassungswinkel und Reichweite passend zum Raum wählen.
- Montageart prüfen: meist Unterputz, vereinzelt auch andere Ausführungen.
- Bei LED-Beleuchtung die freigegebenen Lastbereiche vergleichen.