Bewegungsmelder für die Wand
Bewegungsmelder für die Wand: Technik und Eigenschaften
Wandmontierte Bewegungsmelder erkennen Bewegungen in einem definierten Erfassungsbereich und schalten daraufhin Licht oder andere Verbraucher. Wichtige Eigenschaften sind Sensortechnik, Erfassungswinkel, Reichweite, Schutzart und Dämmerungsfunktion.
Funktionsweise der Eigenschaften
- PIR-Sensor: Passiv-Infrarot-Technik reagiert auf Veränderungen der Wärmestrahlung, etwa durch Personen.
- Erfassungswinkel und Reichweite: Üblich sind bis zu 180° horizontal, Reichweiten liegen je nach Modell bei etwa 10 bis 20 m. Blenden oder schwenkbare Sensoren grenzen den Bereich ein.
- Dämmerungs- bzw. Lichtsensor: Misst die Umgebungshelligkeit, damit nur bei Dunkelheit geschaltet wird.
- Schutzart: IP44, IP54, IP55 oder IP65 geben den Schutz gegen Staub und Wasser an.
- Nachlaufzeit: Legt fest, wie lange das Licht nach der letzten Bewegung eingeschaltet bleibt.
Nutzen
Licht wird automatisch bei Bedarf eingeschaltet, ohne Schalter zu suchen. Einstellbare Helligkeitsschwelle und Nachlaufzeit vermeiden unnötige Leuchtzeiten.
Typische Einsatzbereiche
Hauswand, Eingang, Einfahrt, Carport, Garage, Garten sowie Flure und Treppenhäuser.
Kaufberatung
- Für außen auf eine passende Schutzart achten.
- Erfassungswinkel und Reichweite an die Fläche anpassen; Unterkriechschutz erfasst auch den Bereich direkt unter dem Sensor.
- Lastangaben für LED-Leuchtmittel prüfen.
- Smarte Varianten per App oder Bluetooth benötigen teils eine Zentrale.
- Module für Türstationen oder Strahler nur mit dem passenden System nutzen.