Gong Unterputz
Gong Unterputz: Klingelsignal direkt in der Wanddose
Ein Unterputz-Gong wird in eine Installationsdose eingebaut und schließt flach mit der Wand ab. Je nach Ausführung gibt es elektronische Gongs mit wählbaren Klingeltönen, klassische Läutewerke mit Schnellschlag oder einfache Signalgeber.
Funktionsweise und Eigenschaften
- Betriebsspannung: Viele Geräte arbeiten mit Kleinspannung von 8–12 V AC, teils auch mit DC, andere direkt mit 230 V AC.
- Lautstärke: Die Angaben liegen je nach Modell etwa zwischen 70 und 84 dB, bei einigen ist sie regelbar.
- Eingänge: Mit mehreren Eingängen lassen sich unterschiedliche Töne verschiedenen Tastern zuordnen.
- Funkvarianten: Funkgongs empfangen das Signal kabellos von einem Funktaster.
Nutzen im Alltag
Durch die Unterputz-Montage bleibt die Wand aufgeräumt, und der Gong lässt sich oft in gängige Schalterprogramme integrieren. Über die Rufunterscheidung erkennen Sie zum Beispiel, ob an der Haustür oder an der Etagentür geklingelt wurde. Manche Modelle bieten eine Stummschaltung am Gerät.
Typische Einsatzbereiche
Eingesetzt werden die Geräte in Wohnungen, Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern, Büros und Praxen. Sie eignen sich für Neubau, Renovierung oder den Austausch einer bestehenden Klingelanlage.
Kaufberatung
- Passt die Spannung zum vorhandenen Klingeltrafo oder ist 230 V vorgesehen?
- Welche Dosentiefe wird benötigt? Viele Geräte setzen 60 mm voraus, andere kommen mit weniger aus.
- Passt das Gerät zum Schalterprogramm, etwa mit 50 × 50 mm oder 55 mm Innenmaß?
- Wie viele Eingänge oder Töne brauchen Sie?