Infrarot-Kochfeld
Infrarot-Kochfeld: Glaskeramik mit strahlungsbeheizten Kochzonen
Ein Infrarot-Kochfeld ist ein Glaskeramikkochfeld, dessen Kochzonen über Heizelemente unter der Glasplatte strahlungsbeheizt werden. Die Wärme gelangt durch die Glaskeramik an das Kochgeschirr.
Funktionsweise und Eigenschaften
- Strahlungsbeheizte Kochzonen: Heizkörper unter der Oberfläche erwärmen die jeweilige Zone.
- Zweikreis- und Bräterzonen: Zusätzliche Heizkreise erweitern die Zone für größere Töpfe oder ovale Bräter.
- Leistungsstufen: Je nach Modell 9, 14 oder 17 Stufen zur Hitzeregulierung.
- Restwärmeanzeige: Zeigt an, ob eine Zone nach dem Kochen noch heiß ist.
Nutzen im Alltag
Die glatte Glaskeramik-Oberfläche lässt sich einfach abwischen. Touch- oder Slider-Bedienung, Timer, Kindersicherung und Abschaltautomatik unterstützen beim Kochen. Eine Ankochautomatik erhitzt zunächst stärker und senkt die Leistung danach automatisch.
Typische Einsatzbereiche
Modelle mit 60 oder 80 cm Breite und vier Kochzonen eignen sich für Familienküchen. Domino-Kochfelder mit rund 30 cm und zwei Zonen passen in kleine Küchen, Apartments oder ergänzen andere Kochfelder.
Kaufberatung
- Breite und Anzahl der Kochzonen nach Platz und Haushaltsgröße wählen.
- Autarke Geräte werden unabhängig vom Backofen bedient.
- Auf Einbauart achten: mit Edelstahlrahmen, rahmenlos oder flächenbündig.
- Bei großem Kochgeschirr eine Bräter- oder Zweikreiszone einplanen.