KNX Präsenzmelder Aufputz
KNX Präsenzmelder Aufputz: Anwesenheit erfassen, Licht bedarfsgerecht steuern
Ein Präsenzmelder erkennt mit passiver Infrarot-Sensorik (PIR) Bewegung und Anwesenheit und misst meist zusätzlich die Umgebungshelligkeit. Die Merkmale KNX und Aufputz beschreiben zwei unterschiedliche Dinge: die Bus-Anbindung und die Montageart.
Funktionsweise der Eigenschaften
- KNX: Der Melder kommuniziert über den KNX-Bus und wird per ETS parametriert. Je nach Gerät sind mehrere Lichtkanäle, Konstantlichtregelung, Logikfunktionen oder KNX Secure verfügbar.
- Aufputz: Das Gerät sitzt auf der Decke oder Wand, ohne Einbaudose. Teils ist dafür ein separates Aufputzgehäuse oder ein Montagerahmen nötig.
- Erfassung: Üblich ist ein 360°-Erfassungsbereich; Reichweite und Präsenzbereich hängen von Modell und Montagehöhe ab.
Nutzen in der Praxis
Licht wird präsenz- und helligkeitsabhängig geschaltet oder geregelt. Die Aufputzmontage eignet sich für Nachrüstung und Decken ohne Einbaumöglichkeit.
Typische Einsatzbereiche
Büros, Besprechungsräume, Flure, Klassenräume sowie Lager, Tiefgaragen und Hallen. Für Außen- oder Feuchtbereiche gibt es Geräte mit IP54.
Kaufberatung
- Empfohlene Montagehöhe und Reichweite mit der Raumgröße abgleichen
- Schutzart passend zum Einsatzort wählen (z. B. IP20 innen, IP54 robuster)
- Benötigte Kanäle und Funktionen sowie ETS-Kompatibilität prüfen
- Klären, ob Aufputzgehäuse oder Rahmen separat erforderlich ist