Präsenzmelder mit Konstantlichtregelung
Präsenzmelder mit Konstantlichtregelung im Überblick
Ein Präsenzmelder mit Konstantlichtregelung verbindet zwei Funktionen: die Erfassung von Anwesenheit und die Messung der Raumhelligkeit. Beide Eigenschaften arbeiten zusammen, bleiben technisch aber getrennte Aufgaben.
Funktionsweise der Eigenschaften
- Präsenzerfassung: Meist per passivem Infrarot-Sensor (PIR), teils ergänzt durch Akustiksensoren. Erkannt werden gehende und je nach Modell auch sitzende Personen.
- Lichtmessung: Ein Helligkeitssensor erfasst das Umgebungslicht, bei einigen Geräten als Mischlichtmessung.
- Konstantlichtregelung: Die Beleuchtung wird tageslichtabhängig gedimmt, um einen eingestellten Helligkeitswert zu halten – dafür sind dimmbare Leuchten und ein passendes System nötig.
Nutzen im Alltag
Licht brennt nur bei Anwesenheit und nur so hell wie nötig. Das unterstützt einen bedarfsgerechten Energieeinsatz und gleichmäßige Lichtverhältnisse.
Typische Einsatzbereiche
Büros, Konferenzräume, Schulen, Flure, Treppenhäuser und Wohnbereiche, bei großen Erfassungsbereichen auch Hallen oder Parkhäuser.
Kaufberatung
- System: KNX, DALI bzw. DALI-2 oder 230-V-Ausführung passend zur Installation wählen.
- Erfassungsbereich: Durchmesser und Montagehöhe beachten; für große Flächen Master/Slave-Erweiterung prüfen.
- Montage: Decke oder Wand, Unterputz oder Aufputz.
- Kanäle: Anzahl der Licht- und HLK-Kanäle sowie Konfiguration per ETS, App oder Fernbedienung.
- Schutzart: IP20 oder IP54 je nach Umgebung.