Präsenzmelder 360 Grad
Präsenzmelder mit 360° Erfassungsbereich
Präsenzmelder mit 360 Grad Erfassung sind für die lückenlose Überwachung von Innenräumen ausgelegt. Im Sortiment finden sich je nach Modell Ausführungen für Unterputz, Aufputz oder Deckeneinbau sowie Varianten als Master- oder Slave-Gerät.
So arbeiten 360° Präsenzmelder
Der 360°-Erfassungsbereich bedeutet, dass der Sensor Bewegungen rundum unter der Decke erfasst. Viele Modelle arbeiten mit PIR-Sensorik und erkennen Anwesenheit oder Bewegung im überwachten Bereich.
Je nach Ausführung übernehmen Präsenzmelder das automatische Schalten von Beleuchtung, teils auch mit einstellbarer Helligkeitsschwelle, Nachlaufzeit oder zusätzlichem Kanal für weitere Anwendungen wie HLK. Slave-Modelle erweitern den Erfassungsbereich eines vorhandenen Master-Melders.
Ihr Nutzen im Alltag
Ein passender Decken-Präsenzmelder unterstützt eine bedarfsgerechte Lichtsteuerung und erhöht den Komfort, weil Beleuchtung nicht dauerhaft manuell geschaltet werden muss. Bei größeren oder verwinkelten Flächen lässt sich die Erfassung je nach System gezielt erweitern.
Typische Einsatzbereiche
360° Präsenzmelder eignen sich je nach Schutzart und Bauform für Büros, Flure, Treppenhäuser, Besprechungsräume, Schulen, Lagerbereiche oder Feuchträume. Modelle mit größerer Reichweite sind auch für weitläufige Räume interessant, kompakte Mini-Sensoren eher für kleinere Zonen oder unauffällige Einbausituationen.
Kaufberatung
- Auf Montageart achten: Unterputz, Aufputz oder Deckeneinbau.
- Die Reichweite passend zur Raumgröße wählen: im Sortiment etwa von 7 bis 24 m.
- Schutzart nach Einsatzort auswählen, z. B. IP20 für Innenräume oder höhere IP-Werte für Feuchträume.
- Prüfen, ob ein Master, Slave oder ein Modell mit mehreren Kanälen benötigt wird.