Saugroboter ohne Kamera
Saugroboter ohne Kamera: Navigation per Laser und Sensoren
Diese Geräte orientieren sich nicht über Kamerabilder, sondern über andere Messverfahren. Typisch sind LiDAR- bzw. Lasernavigation, Infrarot-Sensoren sowie Hindernis- und Absturzsensoren.
So funktionieren die Eigenschaften
- LiDAR/Lasernavigation: Ein rotierender Laser misst Abstände zu Wänden und Möbeln. Daraus erstellt der Roboter eine Raumkarte und plant seine Route.
- Infrarot- und Hindernissensoren: Sie erkennen Objekte im Fahrweg und Kanten.
- Absturzsensoren: Sie erkennen Treppenstufen und verhindern Abstürze.
LiDAR dient der Kartierung, die Nahbereichssensoren der Hinderniserkennung. Beide ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht.
Ihr Nutzen
Da keine Kamera verbaut ist, nimmt das Gerät für die Navigation keine Bilder Ihrer Räume auf. Trotzdem sind Raumkarten, Zonenreinigung, virtuelle Sperrbereiche und Zeitpläne per App möglich.
Typische Einsatzbereiche
- Wohnungen und Häuser mit Hartböden und Teppichen
- Haushalte mit Tieren
- Bereiche unter Betten und Sofas bei flacher Bauweise
Kaufberatung
- Prüfen Sie im Datenblatt, ob wirklich keine Kamera verbaut ist. Begriffe wie „3D“ oder KI-Erkennung können auf optische Sensorik hinweisen.
- Achten Sie auf Saugkraft in Pa, Akkulaufzeit und Bauhöhe.
- Vergleichen Sie die Ausstattung: Wischfunktion, Absaugstation oder Station mit Moppreinigung.
- Ein Saugroboter ohne Kamera mit App-Steuerung erleichtert Zeitplanung und Raumauswahl.