Wechselrichter mit Leistungsbegrenzung
Wechselrichter mit Leistungsbegrenzung: Einspeisung gezielt steuern
Die Leistungsbegrenzung ist eine Funktion von Photovoltaik-Wechselrichtern, mit der sich die ins öffentliche Netz eingespeiste Wirkleistung gezielt reduzieren lässt. Sie ist bei Netz-, Hybrid- und Gewerbewechselrichtern relevant, ein- wie dreiphasig.
So funktioniert die Funktion
Der Wechselrichter regelt seine AC-Ausgangsleistung auf einen festgelegten Wert, etwa einen Prozentsatz der installierten PV-Leistung. Bei der dynamischen Leistungsregelung misst ein Smart Meter am Netzanschlusspunkt den Energiefluss, sodass nur die tatsächliche Einspeisung begrenzt wird.
Alternativ setzt das Gerät Vorgaben des Netzbetreibers um, zum Beispiel über einen Rundsteuerempfänger oder eine Schnittstelle zur stufenweisen Wirkleistungsbegrenzung inklusive Schnellabschaltung.
Vorteile im Alltag
- Zuverlässige Einhaltung von Einspeisevorgaben und Netzbetreiber-Anforderungen
- Mehr Eigenverbrauch, da Strom im Haushalt oder in der Batterie weiter genutzt wird
- Flexible Auslegung, auch bei DC-seitiger Überdimensionierung
- Automatische Regelung ohne manuelles Eingreifen
Typische Einsatzbereiche
Das Feature eignet sich für PV-Anlagen auf Eigenheimen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbedächern sowie für große Anlagen mit hohen Nennleistungen. Es ist sinnvoll in Neu- und Bestandsanlagen, wenn der Netzbetreiber eine begrenzte Einspeisung fordert.
Kaufberatung
Achten Sie auf die Art der Regelung: statisch oder dynamisch mit Smart Meter. Prüfen Sie zudem Kommunikationsschnittstellen wie LAN, WLAN, Modbus oder RS485. Dieses Extra lohnt sich für alle, die ihre Anlage netzkonform und ertragsoptimiert betreiben möchten.